In 80 Tagen um die Welt…

…oder in wenigen Wochen ein Theaterstück auf die Beine zaubern.





Die letzten Wochen waren intensiv. Nicht nur für uns Erwachsenen, sondern auch für die Kinder. Wir alle wurden gefordert und durften helfen, ein schönes Theaterprojekt zu kreieren.


Die Projektwoche vor dem Theater war schneller da, als uns lieb war. Schaffen wir das alles? Haben wir uns überschätzt? Fehlt uns die Zeit?

Aber statt viel Zeit mit diesen Fragen zu verlieren, haben wir einfach losgelegt: geschuftet, organisiert, kreiert und gestaunt.

Gestaunt, welche Talente da sichtbar werden.

Gestaunt, wie die Kinder aufblühen und Spass haben.

Gestaunt, wie trotz der Hitze die Konzentration mehr oder weniger da blieb.


Es war ein Geben und Nehmen: wir Erwachsenen wollten den Kindern den Rahmen geben, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und die Kinder haben uns in dieser Zeit so viele Emotionen zurück geschenkt. Nicht nur Freude, Motivation und Spass, sondern auch Frust, Wut und Traurigkeit. Wenn auch unbewusst, haben uns ihre Lebendigkeit als Dank zurückgegeben.

Die Schauspieler*innen sind aus sich hinausgewachsen und haben vielleicht sogar Seiten an sich kennengelernt, die bis jetzt irgendwo verborgen schlummerten. Die Musikant*innen haben so eifrig geübt, dass uns die Musikstücke seitdem als Ohrwurmorchester begleiten.



Es war wunderschön zu sehen, wie von allen Seiten Unterstützung und Hilfe geflogen kam; von Eltern, Bekannten, Mitarbeitenden und Kindern. So stark wie in diesen letzten Wochen habe ich die Community der Unico noch nie gespürt. Ein schönes Erlebnis für den Schuljahresabschluss 20/21.


DANKE an all die Herzen, die dieses Theater geschmückt haben. DANKE an all die Hände, die dieses Theater mitgetragen haben.

DANKE an all die Zuversicht, das Vertrauen und die Energie, die in diesen letzten Wochen im Topf Unico gesammelt wurden.


Arme und Herz sind weit geöffnet und alle Sinne auf Empfang für ein nächstes lernreiches, intensives und bereicherndes Schuljahr!


Mein Lehrblätz?

Anstatt von vornherein zu zweifeln und zu denken, dass es «eh viel zu herausfordernd wird», will ich das nächste Mal die Pflanze beginnen zu giessen und mich überraschen lassen, welche Blüte zum Vorschein kommt.


Und jetzt ab in die Ferien! Bis im nächsten Schuljahr, juhuuuuui.


(Text: Velina Schmid/ Bilder: Angela Bhend)


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